02. März 2009, Nr. 07/2009
Neuer Preis für Humboldt-Alumni
Jährlich dreimal bis zu 25.000 Euro für innovative Netzwerkprojekte
Mit einem neuen Preis will die Alexander von Humboldt-Stiftung innovative Netzwerkinitiativen ihrer Stipendiaten und Preisträger auszeichnen. Der Humboldt-Alumni-Preis ist mit jeweils bis zu 25.000 Euro dotiert. Jährlich werden drei Preise vergeben. Mit ihnen sollen Projekte unterstützt werden, die bislang nicht im Rahmen der Förderprogramme der Stiftung finanziert werden konnten und die die akademischen und kulturellen Verbindungen zwischen Deutschland und den Heimatländern der Humboldt-Alumni fördern oder deren Zusammenarbeit in den jeweiligen Ländern und Regionen stärken.
Der Preis wird vom Auswärtigen Amt sowie vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gefördert und ist ein Beitrag der Humboldt-Stiftung zur 'Initiative Außenwissenschaftspolitik 2009' des Auswärtigen Amtes. Die Preisverleihung wird im Rahmen der Jahrestagung der Humboldt-Stiftung am 08. Juni in Berlin stattfinden.
Bewerbungen sind bis zum 20. April 2009 möglich. Bewerben können sich Humboldtianer im Ausland.
Für den Erfolg einer Bewerbung ist vor allem entscheidend, wie innovativ das vorgeschlagene Projekt ist. Auch ist es ein Plus, wenn Forscher einbezogen werden, die bisher noch nicht im Austausch mit Deutschland oder innerhalb des Humboldt-Netzwerkes engagiert sind. So sollen neue Multiplikatoren für die kulturelle und wissenschaftliche Verständigung zwischen einzelnen Ländern und Deutschland gewonnen und neue Forschungskooperationen angestoßen werden.
Die Alexander von Humboldt-Stiftung
Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 1.800 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit rund 23.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in 130 Ländern - unter ihnen 41 Nobelpreisträger.