27. September 2005, Nr. 19/2005
Alexander von Humboldt-Stiftung und Deutsche Forschungsgemeinschaft intensivieren Zusammenarbeit mit Südkorea
Alexander von Humboldt-Stiftung baut Netzwerk von Vertrauenswissenschaftlern in Korea auf
Expertengespräch zu Wissenschaft und Forschung in Südkorea und Deutschland am 29. September in Berlin
Bislang kommen wesentlich mehr südkoreanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Deutschland als umgekehrt. Um die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern attraktiver zu machen, wird die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) ein Netzwerk von Vertrauenswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern in Südkorea aufbauen und dabei mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Korea Science and Engineering Foundation (KOSEF) zusammenarbeiten.
Die Vertrauenswissenschaftler verfügen über Forschungserfahrungen in Deutschland und informieren an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen über den Wissenschaftsstandort Deutschland. Die AvH möchte mit kontinuierlichen Informationsveranstaltungen die deutsch-koreanische Zusammenarbeit ausbauen und so den Forschungsstandort Deutschland stärken. Der Einsatz von Vertrauenswissenschaftlern ist die Fortentwicklung der Alumniarbeit der Humboldt-Stiftung und ein weiteres Instrument zum Aufbau und zur Pflege eines weltweiten Netzwerks hoch qualifizierter Wissenschaftler. Südkorea ist das erste Land, in dem die Vertrauenswissenschaftler zum Einsatz kommen. Das Projekt ist für weitere Länder geplant.
Einzelheiten zu dieser Initiative wird der Präsident der Humboldt-Stiftung, Professor Wolfgang Frühwald, bei einem Expertengespräch erläutern, das anlässlich der Asien-Pazifik-Wochen auf Einladung der DFG und der AvH am 29. September in Berlin stattfinden wird. Im Mittelpunkt steht das Thema "Science and Research in Korea and Germany: Opportunities for an Enhanced Cooperation". Professor Helmut Schwarz, Vizepräsident der DFG, und Professor Wolfgang Frühwald diskutieren gemeinsam mit Experten aus Korea und Deutschland den aktuellen Stand und die Perspektiven der deutsch-koreanischen Wissenschaftsbeziehungen.
Expertengespräch - Zeit und Ort:
Donnerstag, 29. September, 14.00 Uhr, im WissenschaftsForum am Gendarmenmarkt, Markgrafenstraße 37, 10117 Berlin
Für eine Teilnahme am Expertengespräch wenden Sie sich bitte an das Berliner Büro der DFG, Cornelia Pretzer, Pressereferentin, Tel.: 030/206121-28, E-Mail: cornelia.pretzer@dfg.de.
Die Alexander von Humboldt-Stiftung
Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 1.800 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit rund 23.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in 130 Ländern - unter ihnen 40 Nobelpreisträger.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
ist die zentrale Selbstverwaltungseinrichtung der Wissenschaft zur Förderung der Forschung an Hochschulen und öffentlich finanzierten Forschungsinstitutionen in Deutschland. Die DFG dient der Wissenschaft in allen ihren Zweigen durch die finanzielle Unterstützung von Forschungsvorhaben und durch die Förderung der Zusammenarbeit unter den Forschern.