Interviews
Kosmos 99/2012
- „Wir sind keine Physiker“
Trotz Finanzkrise ist die Geschichte der Ökonomie eine wahre Erfolgsstory, meint der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Daniel Hamermesh. Ein Gespräch über die Treffsicherheit ökonomischer Theorien, ihren Nutzen im Alltag und über den Spaß am Lehren und Bloggen.
Kosmos 98/2011
- „Wir leben aus dem Wettbewerbsprinzip – oder wir leben nicht“
Wolfgang Herrmann, Präsident der Technischen Universität München, im Gespräch über die Berufungspolitik, über Neid unter Professoren – und über die Bedeutung von italienischem Essen.
- Geht es wirklich nur ums Geld?
Was muss Deutschland tun, um Spitzenforscher anzulocken? Und wie kann sich die Wirtschaft einbringen? Es diskutieren: Lorraine Daston, Direktorin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Arend Oetker, Präsident des Stifterverbands, und Helmut Schwarz, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung.
Kosmos 97/2011
- Spurensuche auf dem Mars
Der Astrobiologe Dirk Schulze-Makuch ist überzeugt, dass wir nicht allein sind im Universum. Ein Gespräch über Leben auf dem Mars und intelligente Aliens.
Kosmos 96/2010
- Die Kunst war, morgens noch in den Spiegel schauen zu können
Der Chemiker Joachim Sauer gehört zu den Forschern aus Ostdeutschland, die sowohl vor als auch nach der Wende erfolgreich waren. Ein Gespräch über Erfolge und Ungerechtigkeiten der Wiedervereinigung sowie Forscherkarrieren zwischen Anpassung und kreativem Widerstand.
Kosmos 94/2009
- Wir verzichten auf jede Menge Grips
Nur etwa jede achte Spitzenstelle in der deutschen Forschung war 2007 mit einer Frau besetzt. Damit belegt Deutschland einen der hinteren Plätze im europaweiten Vergleich. Ein Gespräch mit der Chemikerin Katharina Kohse-Höinghaus über Ursachen und Gegenmittel.
Kosmos 92/2008
- Früher war die Zukunft bunter
Manchmal liegt die Zukunft in der Vergangenheit. Der Historiker Alexander Geppert im Gespräch über die Rolle von Utopien und Nostalgie in der Raumfahrt.
- Wir erleben die Janusköpfigkeit moderner Forschung
Ein Gespräch mit dem Chemiker und Präsidenten der Humboldt-Stiftung Helmut Schwarz über Zukunftsvisionen in der Chemie.
Kosmos 91/2008
- Mit den Augen einer Biene
Das Gehirn einer Biene ist etwa zehntausendmal kleiner als das eines Menschen und leistet doch Erstaunliches. Der australische Bienenforscher Adrian Dyer untersucht, wie Bienen komplexe Aufgaben lernen und sogar menschliche Gesichter erkennen können. Die Abläufe im Bienenhirn könnten zum Vorbild werden für Computersysteme zur Gesichtererkennung, etwa an Flughäfen.
Kosmos 90/2007
- Museen verändern die Welt
Es ist gar nicht lange her, da galten Klimawarner wie Al Gore in den USA als unverbesserliche Schwarzseher. Mittlerweile ist Gore mit dem Oscar und dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden und der Klimawandel auch in den Staaten in aller Munde. Der Ingenieurwissenschaftler und Museumsexperte Charles Trautmann im Gespräch über die Gründe für den rasanten Wandel der öffentlichen Meinung, den Anteil, den die Arbeit von Wissenschaftsmuseen hieran hat sowie die unterschiedlichen Museumskulturen in Amerika und Europa.
- Wir brauchen einen Ehrenkodex
Der nigerianische Linguist Bassey Antia und der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Michael Kirk im Gespräch über gegenseitiges Lernen und wissenschaftliches Fair Play zwischen Nord und Süd sowie Projekte, die das Versprechen der Nachhaltigkeit wirklich einlösen.
Kosmos 89/2007
- "Indien und China werden die USA einholen."
Mit seinen Prognosen zur internationalen Politik ist er einer der einflussreichsten Autoren in den Vereinigten Staaten. Der britische Historiker Paul Kennedy von der Universität Yale gilt als Ideengeber der Clinton-Ära und engagierter Internationalist. Ein Gespräch über Indien und China als kommende Supermächte, die Wahrscheinlichkeit militärischer Konflikte, den Pokerspieler Wladimir Putin und die verkannten Stärken der Europäer.
- Nur keine Berührungsangst!
Weshalb ein Astrophysiker durchaus als Goethe-Experte taugen kann. Der Germanist Walter Hinderer spricht im Interview über seinen Austausch mit Naturwissenschaftlern und über das Selbstverständnis seiner Disziplin an der amerikanischen Eliteuniversität Princeton.
- Grüner Treibstoff für warme Zeiten
Heute herrscht Einigkeit, worüber lange gestritten wurde: Der globale Klimawandel findet statt. Der Humboldt-Forschungspreisträger Holm Tiessen leitet in Brasilien ein Forschungsinstitut, das sich mit den internationalen Folgen der steigenden Temperaturen beschäftigt. Ein Gespräch über die Jagd nach alternativen Treibstoffen, Europas Verpflichtung gegenüber Brasilien sowie die Gründe für die späte Erkenntnis, dass es wirklich wärmer wird.
Kosmos 88/2006
- Wir brauchen maßgeschneiderte Evaluationen
Ein Gespräch mit dem Generalsekretär des Wissenschaftsrates Wedig von Heyden über das grassierende Evaluationsfieber, Träume von einem deutschen Harvard und die Zukunft der wissenschaftlichen Qualitätskontrolle.
Kosmos 87/2006
- Politikberatung ist eine wissenschaftliche Pflicht
Der Soziologe Peter Weingart über die Sehnsucht der Politik nach klaren Verhältnissen, über Gutachten, die in der Schublade verschwinden, und Wissenschaftler, die sich als Politiker versuchen.
- Uns droht ein großer Rückschlag
Die Stammzellforschung in den USA steht unter Druck. Während die Patienten wirkungsvolle Therapien in kurzer Zeit erwarten, wollen konservative Politiker die Forschung streng beschränken. Der Stammzellforscher David Anderson über seine Disziplin, die zum Politikum geworden ist.
- Wir sollten uns nicht mit Amerika vergleichen
Als Widerstandskämpfer gegen das Apartheidregime war er gemeinsam mit Nelson Mandela auf Robben Island inhaftiert. Heute gilt der Erziehungswissenschaftler Neville Alexander als einer der wichtigsten Intellektuellen und Bildungsexperten Südafrikas. Ein Gespräch darüber, was Wissenschaft und Politik verbindet und welches Bildungssystem Südafrika braucht, um international wissenschaftlich konkurrieren zu können.
Kosmos 86/2005
- Wir denken in Bildern
Bilder spielen in der japanischen Literatur eine große Rolle, von den klassischen Dichtungen bis zur U-Bahnlektüre von heute. Ein Gespräch mit dem Germanisten Teruaki Takahashi über japanische Traditionen, den Einfluss der Europäer und die Liebe der Japaner zu Comic-Heftchen.
- Von den Kreuzfahrern zu Al Qaida
Gegenseitige Feindbilder vergiften nicht erst seit dem 11. September 2001 die Beziehungen zwischen westlicher und islamischer Welt. Bei der gegenseitigen Verunglimpfung setzt man auf Tradition. Ein Gespräch mit der Kunsthistorikerin Lucy-Anne Hunt über die Renaissance des Kreuzfahrerbildes und seine historischen Wurzeln.
- Wir schauen dem Gehirn beim Denken zu
Bildgebende Verfahren haben die Hirnforschung revolutioniert und in die öffentliche Diskussion gebracht. Ein Gespräch mit dem Neurologen Hans-Jochen Heinze darüber, weshalb die bunten Bilder vom Hirn so suggestiv sind, zu welchen neuen Therapien sie führen und wie die Hirnforschung in Zukunft auch Gesunden helfen könnte.
Kosmos 85/2005
- Der Traum von Amerika und die Lust auf Europa
Ursprünglich wollte der Historiker Sven Beckert nur zwölf Monate an der New Yorker Columbia University studieren und dann nach Deutschland zurückkehren. Doch aus einem Jahr wurden achtzehn. Nun ist Beckert als Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreisträger erstmals für längere Zeit wieder in Deutschland. Ein Gespräch über die Vorzüge amerikanischer Universitäten, die Frustration deutscher Doktoranden und die neu entdeckte Lust auf ein Leben in Europa.
- Wissenschaftler an die Macht
Der chilenische Politikwissenschaftler Carlos Huneeus war der erste Botschafter der Regierung Aylwin in Deutschland. Ein Gespräch über die Wanderung zwischen Politik und Wissenschaft.
- Mittendrin - was für eine Chance!
Für die meisten westeuropäischen Wissenschaftler ist Polen ein unentdecktes Land. Das sollte sich ändern, meint Irena Lipowicz. Die Botschafterin für Deutsch- Polnische Beziehungen über das Bild ihres Landes in Europa, die harte Kur vor dem EU-Beitritt und Witze, über die junge Polen nicht mehr lachen können.
- Literatur ist ein kulinarischer Genuss
Vilmos Agel, einer der wenigen ausländischen Germanistikprofessoren in Deutschland, über seine Liebe zur deutschen Sprache, seine Verwunderung über das Englisch deutscher Touristen und über das Märchen vom Verfall der Sprache.

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