Neues aus der Humboldt-Stiftung und ihrem Netzwerk - Kosmos 88/2006 bis 92/2008
Kosmos 92/2008
- Alexander von Humboldt-Professuren erstmals vergeben
Acht Forscher und eine Forscherin wurden im Oktober 2008 für die erstmals vergebenen Alexander von Humboldt-Professuren ausgewählt. Mit dem höchst dotierten internationalen Preis für Forschung in Deutschland zeichnet die Alexander von Humboldt-Stiftung weltweit führende und im Ausland tätige Wissenschaftler aller Disziplinen aus.
- Sofja Kovalevskaja-Preise 2008 vergeben
Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat zum vierten Mal den mit bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Sofja Kovalevskaja-Preis an junge Spitzenforscher vergeben, die damit in einer ungewöhnlich frühen Phase ihrer Karriere Risikokapital für innovative Projekte erhalten.
- Welcome Centres - Bayreuth, Braunschweig und Greifswald gewinnen Wettbewerb für weltoffene Universitäten
Die Universitäten Bayreuth, Braunschweig und Greifswald sind die Gewinner des Welcome-Centres-Wettbewerbs für weltoffene Universitäten in Deutschland, den die Humboldt-Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zum zweiten Mal eröffnet hatten.
- Ingenieurwissenschaftler trafen sich zum Humboldt-Kolloquium in Indien
Neu-Delhi war vom 31. Oktober bis 2. November 2008 Treffpunkt von rund 130 führenden indischen und deutschen Ingenieurwissenschaftlern.
- „Strategies to Win the Best“: 2. Forum zur Internationalisierung der Wissenschaft
Am 6. Dezember 2008 trafen sich auf Einladung der Humboldt-Stiftung mehr als 40 international renommierte Experten aus Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement und -politik zum zweiten Forum zur Internationalisierung der Wissenschaft.
- EURAXESS Deutschland
ERAMORE hat einen neuen Namen: EURAXESS. Am europaweiten Netzwerk für die Information und Beratung international mobiler Forscher, die sich für Forschungsaufenthalte in Europa interessieren, beteiligen sich inzwischen mehr als 30 europäische Länder.
- German-Israeli Frontiers of Humanities-Programm vereinbart
Mit dem German-Israeli Frontiers of Humanities-Programm möchte die Humboldt-Stiftung deutschen und israelischen Nachwuchswissenschaftlern aus den Geisteswissenschaften neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit ermöglichen.
Kosmos 91/2008
- Vertrauenswissenschaftler werben fürs Forschen in Deutschland
Die Humboldt-Stiftung möchte ihr weltweites Forschernetzwerk fortan intensiver für das Forschungsmarketing nutzen. So informieren bereits rund 30 Alumni der Humboldt-Stiftung in mehr als 20 Ländern der Welt als Vertrauenswissenschaftler an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in ihren Ländern über den Forschungsstandort Deutschland, über die Förderprogramme und das internationale Netzwerk der Stiftung sowie über Fördermöglichkeiten anderer Wissenschaftsorganisationen.
- Welcome Centres: Neue Runde des Wettbewerbs für weltoffene Universitäten
Die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft starten die zweite Runde des Wettbewerbs für weltoffene Universitäten. Wieder werden Universitäten gesucht, die mit neuen und originellen Ideen Forschern aus dem Ausland das Leben in Deutschland erleichtern wollen.
- Neuer Internetauftritt der Alexander von Humboldt-Stiftung
Seit Juni 2008 ist die neue Website der Humboldt-Stiftung online. In neuem Design und mit verbesserter Navigation bietet sie noch mehr Informationen und Service als der bisherige Internetauftritt der Stiftung.
- Starker Partner in den USA
Mit dem Zusammenschluss der Alumnivereinigung „Alexander von Humboldt Association of America“ und den „American Friends of the Alexander von Humboldt Foundation“ werden die amerikanischen Alumni-Netzwerke der Stiftung gestärkt und eine neue Grundlage für die Zusammenarbeit mit der Humboldt-Stiftung geschaffen.
- Alexander von Humboldt-Professur – der höchst dotierte internationale Forschungspreis Deutschlands
Mit der Alexander von Humboldt-Professur wurde ein neues ehrgeiziges Programm der Stiftung ins Leben gerufen, das neue Impulse für die internationale Spitzenforschung in Deutschland geben soll. Weltweit führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachgebiete aus dem Ausland können mit der Alexander von Humboldt-Professur ausgezeichnet werden.
- Alexander von Humboldt-Stiftung gewinnt im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen"
Die Humboldt-Stift ung wurde mit ihrem Forschernetzwerk als „Ausgewählter Ort 2008“ im „Land der Ideen“ ausgezeichnet.
Kosmos 90/2007
- Max-Planck-Forschungspreis 2007 verliehen
Der mit insgesamt 1,5 Millionen Euro dotierte Max-Planck-Forschungspreis 2007 wurde am 19. November durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, im Bonner Forschungszentrum caesar verliehen.
- Präsidentenwechsel: Helmut Schwarz wird Nachfolger von Wolfgang Frühwald
Wenn Wolfgang Frühwald zum Ende dieses Jahres sein Amt als Präsident der Humboldt-Stiftung niederlegt, zieht sich einer der renommiertesten Wissenschaftsmanager Deutschlands von der politschen Bühne zurück.
- Aktivposten weltweit: die Humboldt-Vereinigungen
Die Humboldt-Stiftung lebt von der wissenschaftlichen und forschungspolitischen Expertise der großen Humboldt-Familie. Ein gutes Beispiel sind die insgesamt 123 Humboldt-Vereinigungen und -Clubs in 65 Ländern.
- International Advisory Board: Expertengruppe tagte in Washington
Internationale Karriereperspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses standen im Mittelpunkt der ersten Beratungen des International Advisory Boards der Humboldt-Stiftung im November 2007 in Washington.
- Afrika-Initiative 2008
Die Alexander von Humboldt-Stiftung möchte die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit afrikanischen Ländern intensivieren und plant für dieses Jahr zahlreiche Veranstaltungen in Afrika.
Kosmos 89/2007
- Karrierestufenmodell ersetzt Altersgrenzen
Der Vorstand der Humboldt-Stiftung hat auf seiner Sitzung im Dezember 2006 beschlossen, die derzeitigen Altersgrenzen bei der Vergabe von Stipendien und Preisen durch ein Karrierestufenmodell zu ersetzen.
- Forschungskostenzuschuss macht Stipendien attraktiver!
Die Humboldt-Stiftung unterstützt ihre Forschungsstipendiaten seit diesem Jahr mit einem Forschungskostenzuschuss von bis zu 800 Euro im Monat.
- Neues Verbindungsbüro der Humboldt-Stiftung in Kanada
Am 5. Februar 2007 wurde das im Jahr 2006 vom Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung, Georg Schütte, und dem Kanzler der University of Alberta in Kanada, Carl Amrhein, unterzeichnete Memorandum of Understanding während eines Expertengesprächs zur deutsch-kanadischen Forschungszusammenarbeit offiziell auf den Weg gebracht.
- Mobilitätsportal gewinnt im Praxistest
Das Webportal des Deutschen Mobilitätszentrums bei der Alexander von Humboldt-Stiftung wurde als eines von fünf nationalen Portalen in Europa mit der Note "Exzellent" bewertet.
- Regionaltreffen der Humboldt-Stiftung in Lateinamerika
Mit den Regionaltreffen ihrer Forschungsstipendiaten und -preisträger im März 2007 in Brasilien, Chile und Uruguay stärkte die Alexander von Humboldt-Stiftung ihr wissenschaftliches Netzwerk in Lateinamerika und gab neue Impulse für die deutsch-lateinamerikanische Forschungszusammenarbeit.
- Lob aus Großbritannien
Die britische Regierung hat ihre Strategie für internationale Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung vorgestellt. Darin wird die Arbeit der Humboldt-Stiftung als positives Beispiel aus Deutschland angeführt.
- Drei Humboldt-Kollegs fördern deutsch-ägyptische Wissenschaftskooperation
2007 ist das "Deutsch-Ägyptische Jahr der Wissenschaften und Technologie".
- Symposium zu Ehren von Heinrich Pfeiffer
Anlässlich des 80. Geburtstags des langjährigen Generalsekretärs und geschäftsführenden Vorstandsmitglieds der Humboldt-Stiftung Heinrich Pfeiffer fanden am 15. und 16. Mai 2007 in Bonn ein Empfang und ein Symposium zu seinen Ehren statt.
- Unterstützen Sie die Arbeit der Humboldt-Stiftung!
Seit Gründung der Alexander von Humboldt-Stiftung im Jahr 1953 haben Freunde, Förderer, Stipendiaten und Preisträger für die Humboldt-Stiftung gespendet oder gestiftet.
Kosmos 88/2006
- Bochum, Bonn und Marburg gewinnen Wettbewerb der Humboldt-Stiftung für weltoffene Universitäten
Die Universitäten Bochum, Bonn und Marburg sind die Gewinner des Welcome Centres-Wettbewerbs für weltoffene Universitäten in Deutschland, den die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft im Frühjahr gestartet hatten.
- Humboldt-Stiftung und National Science Council Taiwan kooperieren
Am 27. September 2006 unterzeichneten der Vizeminister des taiwanesischen National Science Council (NSC), Professor Dr. Hung-Duen Yang, und Dr. Georg Schütte, Generalsekretär der Humboldt-Stiftung, eine Kooperationsvereinbarung zur Stärkung der deutschtaiwanesischen Wissenschaftsbeziehungen.
- Erste Vertrauenswissenschaftler in Indien und Südkorea berufen
Die Humboldt-Stiftung hat aus dem Kreis ihrer Alumni die ersten Vertrauenswissenschaftler berufen. Dr. Amita Chandra, Vertrauenswissenschaftlerin in Indien, kooperiert in einer Bürogemeinschaft mit den Repräsentanten der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes.
- Forschungspolitische Thesen für eine nachhaltige Entwicklung
Am 9. Juni 2006 trafen sich rund 30 afrikanische und deutsche Wissenschaftler sowie Experten aus Forschungsorganisationen und Politik in der Humboldt- Stiftung, um zu diskutieren, wie eine intensivere Forschungszusammenarbeit Impulse für eine nachhaltige Entwicklung geben kann.
- Vereinfachtes Nominierungsverfahren für Humboldt-Forschungspreise
Um die Nominierung potenzieller Forschungspreisträger künftig einfacher zu gestalten, hat die Humboldt-Stiftung ihr Ausschreibungsverfahren für die Humboldt-Forschungspreise überarbeitet.
- Neuer Preis für internationale Wissenschafts- und Kulturvermittlung
Mit dem neuen Thyssen-Humboldt-Preis zeichnen die Alexander von Humboldt-Stiftung und die Fritz Thyssen Stiftung in den Jahren 2006 bis 2008 jeweils zwei hoch angesehene Geisteswissenschaftler aus dem Ausland aus, die durch ihr bisheriges wissenschaftliches Lebenswerk die akademischen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und ihrem Herkunftsland beziehungsweise der Herkunftsregion maßgeblich geprägt haben.
- Expertentreffen zur deutschen Sprachenpolitik
"Braucht Deutschland eine bewusstere, kohäsive Sprachenpolitik?" Diese Frage diskutierten vom 27. bis 29. September 2006 rund 50 international ausgewiesene Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in Bonn.
- Humboldt-Kolloquium in Helsinki
Finnland gilt als Musterbeispiel für das erfolgreiche Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und angewandter Forschung. Welches Erfolgsgeheimnis steckt hinter dem finnischen Erfolg?
- American Friends: neuer Partner der Stiftung in den Vereinigten Staaten
Seit Anfang 2006 hat die Humboldt-Stiftung einen neuen Kooperationspartner in Washington: die "American Friends of the Alexander von Humboldt Foundation".

Seitenanfang
Drucken