Nachrichten aus der Stiftung

Humboldtianer zu Gast bei Bundespräsident Köhler
Humboldt-Alumni-Preis erstmals vergeben

Bundespräsident Horst Köhler mit Humboldtianern beim Empfang im Park von Schloss Bellevue.
Bundespräsident Horst Köhler mit
Humboldtianern beim Empfang im
Park von Schloss Bellevue.

Foto: Humboldt-Stiftung /
Wolfgang Reiher

Über 600 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus 70 Ländern und aus den unterschiedlichsten Disziplinen begrüßte die Alexander von Humboldt-Stiftung zu ihrer Jahrestagung im Juni in Berlin. Die Wissenschaftler halten sich zurzeit als Humboldt-Forschungsstipendiaten oder -preisträger in Deutschland auf.

Bundespräsident Horst Köhler empfing die Humboldtianer und ihre Familien im Park von Schloss Bellevue. Hierbei verlieh der Bundespräsident den mit 50.000 Euro dotierten Philipp Franz von Siebold-Preis an den japanischen Sprachwissenschaftler Akio Ogawa von der Kwansei Gakuin University, der sich um das bessere gegenseitige Verständnis von Kultur und Gesellschaft in Deutschland und Japan besonders verdient gemacht hat.

Im Rahmen der Tagung wurde auch erstmals der Humboldt-Alumni-Preis für innovative Netzwerkinitiativen vergeben. Mit diesem Preis zeichnet die Humboldt-Stiftung ab sofort jährlich Vorhaben von Wissenschaftlern ihres weltweiten Netzwerks aus, die zur Vertiefung der akademischen und kulturellen Verbindungen zwischen Deutschland und den Heimatländern der Preisträger und zur Stärkung der Alumni-Netzwerke in diesen Ländern beitragen. Die ersten Preisträger sind der Literaturwissenschaftler Adjai Paulin Oloukpona-Yinnon aus Togo, der Ökologe Bakhtyjar Karimov aus Usbekistan und der Gartenbauwissenschaftler Odunayo Adebooye aus Nigeria. Sie erhalten jeweils rund 25.000 Euro zur Verwirklichung ihrer Projekte. Der Preis wird aus Mitteln des Auswärtigen Amts sowie des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft finanziert.


Beitrag kommentieren

Wenn Sie Humboldtianer sind und sich eingeloggt haben, können Sie diesen Beitrag oder die Kommentare andere Humboldtianer kommentieren. (Bitte lesen Sie zunächst den Kommentarleitfaden)

Kommentarleitfaden

Humboldtianer haben nach dem Login die Möglichkeit, sich mit den Beiträgen des Humboldt Kosmos auseinanderzusetzen und eigene Kommentare von bis zu 1.000 Zeichen Länge in deutscher und englischer Sprache zu veröffentlichen. Im Falle der Veröffentlichung erscheint Ihr Kommentar unter Ihrem Namen.

Jeder Kommentar wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, es sei denn es bestehen hiergegen rechtliche oder inhaltliche Bedenken. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nötigenfalls zu kürzen und zu bearbeiten. Bitte bedenken Sie, dass veröffentlichte Kommentare von jedermann im Internet eingesehen und von Suchmaschinen aufgefunden werden können.