Nachrichten aus der Stiftung

Jahrestagung der Humboldt-Stiftung mit Bundespräsident Wulff und Bundeskanzlerin Merkel

Bundespräsident Christian Wulff empfängt Humboldtianer und ihre Familien zur Jahrestagung 2011 in Berlin.
Bundespräsident Christian Wulff emp-
fängt Humboldtianer und ihre Familien
zur Jahrestagung 2011 in Berlin.

Foto: Humboldt-Stiftung/David Ausser-
hofer

Über 600 Forscherinnen und Forscher und ihre Familien aus rund 75 Ländern trafen sich bei der Jahrestagung der Stiftung vom 27. bis 29. Juni in Berlin.

Zum ersten Mal besuchte ein amtierender deutscher Regierungschef die Jahrestagung: Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte in ihrer Festrede in der Freien Universität Berlin die Rolle der Humboldt-Stiftung und ihres Netzwerks für die Politik. Die Politik brauche die Wissenschaft mehr denn je zur Beratung und zur Lösung von Problemen, so Merkel.

Im Anschluss an ihre Ansprache verlieh Merkel die Humboldt-Alumni-Preise für innovative Netzwerkinitiativen. Zum dritten Mal zeichnete die Stiftung damit drei Projekte aus, die die akademischen und kulturellen Verbindungen zwischen Deutschland und den Heimatländern der Humboldt-Alumni fördern oder deren Zusammenarbeit in den jeweiligen Ländern und Regionen stärken sollen. Die Preise sind mit je 25.000 Euro dotiert und wurden für die folgenden drei Projekte vergeben:

  • Den Aufbau eines Informations- und Beratungsnetzwerks für japanische Nachwuchswissenschaftler, die sich für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland interessieren. Hinter diesem Projekt steht der japanische Jurist Seigo Hirowatari von der School of Law der Senshu University in Tokio.
  • Die Herausgabe einer Zeitschrift mit dem Titel „Russland und Deutschland. Eine wissenschaftliche Humboldt- Zeitschrift“, durch die eine Verbindung zwischen Humboldtianern in Russland und in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten geschaffen werden soll. Initiatorin dieser Idee ist die russische Ethnologin Tatjana Ilarionova von der State University of Management in Moskau.
  • Den Aufbau eines transatlantischen Forschernetzwerks zu den geisteswissenschaftlichen Aspekten der Umweltforschung. Für dieses Projekt engagiert sich die amerikanische Germanistin Sabine Wilke vom Department of Germanics der University of Washington in Seattle.

Bundespräsident Christian Wulff empfing die Humboldtianer und ihre Familien im Garten der European School of Management and Technology am Berliner Schlossplatz. Im Rahmen des Empfangs verlieh Wulff den Philipp Franz von Siebold-Preis an den japanischen Quantenoptiker Hidetoshi Katori.


Beitrag kommentieren

Wenn Sie Humboldtianer sind und sich eingeloggt haben, können Sie diesen Beitrag oder die Kommentare andere Humboldtianer kommentieren. (Bitte lesen Sie zunächst den Kommentarleitfaden)

Kommentarleitfaden

Humboldtianer haben nach dem Login die Möglichkeit, sich mit den Beiträgen des Humboldt Kosmos auseinanderzusetzen und eigene Kommentare von bis zu 1.000 Zeichen Länge in deutscher und englischer Sprache zu veröffentlichen. Im Falle der Veröffentlichung erscheint Ihr Kommentar unter Ihrem Namen.

Jeder Kommentar wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, es sei denn es bestehen hiergegen rechtliche oder inhaltliche Bedenken. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nötigenfalls zu kürzen und zu bearbeiten. Bitte bedenken Sie, dass veröffentlichte Kommentare von jedermann im Internet eingesehen und von Suchmaschinen aufgefunden werden können.