Neues aus der Humboldt-Stiftung und ihrem Netzwerk
Kosmos 99/2012
- Neue Amtszeit für Helmut Schwarz
Helmut Schwarz wird für weitere fünf Jahre sein Amt als Präsident der Humboldt-Stiftung ausüben. Der Bundesminister des Auswärtigen Guido Westerwelle folgt mit der Wiederberufung einem einstimmigen Vorschlag des Stiftungsrats vom Mai dieses Jahres.
- Max-Planck-Forschungspreis geht an Katharina Pistor und Martin Hellwig
Den Max-Planck- Forschungspreis 2012 erhalten Martin Hellwig vom Max- Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn und Katharina Pistor von der Columbia Law School in New York für ihre Arbeiten im Bereich „Regulierung internationaler Finanzmärkte“. Mit dem Preisgeld von 750.000 Euro sollen sie ihre weitere Forschung, insbesondere aber auch die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern in anderen Ländern, finanzieren.
- Nach der Arbeit an den Rhein
Wer macht eigentlich was in der Stiftung und sorgt hinter den Kulissen dafür, dass alles läuft? Hier stellen wir Kolleginnen und Kollegen vor, ihre Aufgaben, ihre Erfahrungen und was sie tun, wenn sie gerade nicht arbeiten. Diesmal: Mercedes Barbón.
Kosmos 98/2011
- Neues Deutsches Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) in Brasilien eröffnet
Am 14. Februar 2012 eröffnete Außenminister Guido Westerwelle vor über 200 Gästen das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus in São Paulo, Brasilien. Die Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Margret Wintermantel, und der Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, Helmut Schwarz, begleiteten Westerwelle auf seiner Reise. Die Humboldt-Stiftung, der DAAD sowie andere Wissenschaftsorganisationen und Universitäten richten in dem neu eröffneten Haus Vertretungen ein.
- Präsident der Humboldt-Stiftung erhält Bundesverdienstkreuz
Helmut Schwarz, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, wurde für herausragende Verdienste für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Ordensaushändigung findet am 9. Februar 2012 um 16.30 Uhr im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Hannoversche Straße 28-30, Berlin, statt.
- Neues Exzellenz-Netzwerk in Afrika
Die Humboldt-Stiftung startet gemeinsam mit Forschern aus verschiedenen afrikanischen Ländern das "African-German Network of Excellence in Science" (AGNES).
Kosmos 97/2011
- Jahrestagung der Humboldt-Stiftung mit Bundespräsident Wulff und Bundeskanzlerin Merkel
Über 600 Forscherinnen und Forscher und ihre Familien aus rund 75 Ländern trafen sich bei der Jahrestagung der Stiftung vom 27. bis 29. Juni in Berlin.
- Neue Spitzenkräfte für die Wissenschaft in Deutschland
Acht Spitzenwissenschaftler wurden am 12. Mai 2011 in Berlin mit dem höchstdotierten internationalen Preis für Forschung in Deutschland ausgezeichnet. Die Alexander von Humboldt-Professuren wurden von der Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Cornelia Quennet-Thielen, und dem Präsidenten der Humboldt-Stiftung, Helmut Schwarz, verliehen.
- Humboldtianer wollen wissenschaftliche Netzwerke in Südosteuropa ausbauen
Mehr wissenschaftliche Kooperationen über nationale und disziplinäre Grenzen hinweg sind das Ziel der Humboldtianer in Mittel- und Südosteuropa, die sich vom 6. bis 8. Mai 2011 zum Kolloquium in Budapest trafen.
- Deutsch-Russisches Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/2012
Am 23. Mai fiel der Startschuss zum Deutsch-Russischen Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/12, das eine Möglichkeit zum aktiven Austausch bieten und die Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland fördern soll.
- Arabischer Frühling: Neue Perspektiven für die wissenschaftliche Zusammenarbeit?
Humboldtianerinnen und Humboldtianer spielen nicht nur in der Forschung eine herausragende Rolle, sondern auch in vielen Bereichen der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Heimatländer. In dem Workshop „North Africa – New Perspectives for Scientific Cooperation?“, den die Alexander von Humboldt-Stiftung am 5. Juli in Bonn mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Nordafrika durchführte, wurde eindrucksvoll belegt, welche Bedeutung diesem Kreis von Personen als Hoffnungsträgern ihrer Gesellschaft und Wegbereitern der demokratischen Transformation zukommt.
- Thomas Hesse ist neuer stellvertretender Generalsekretär der Humboldt-Stiftung
Der Stiftungsrat entschied im Februar 2011, Thomas Hesse in das Amt des stellvertretenden Generalsekretärs zu berufen.
Kosmos 96/2010
- Humboldtianerin in Kairo zur Dekanin gewählt
Die geisteswissenschaftliche Fakultät der Cairo University hat die Humboldtianerin Randa Aboubakr zur Dekanin gewählt. Es handelte sich um die ersten Dekanwahlen seit 1993.
- Brückenschläge zwischen den Kulturen und Disziplinen
Um die Begriffe „Internationalität“ und „Interdisziplinarität“ geht es in einer zweiteiligen öffentlichen Veranstaltung der Alexander von Humboldt-Stiftung und des Marsilius-Kollegs der Universität Heidelberg, die am 30. Juni 2011 an der Ruperto Carola stattfindet.
- Sofja Kovalevskaja-Preise 2010 für 17 internationale Nachwuchsforscher
Zum fünften Mal hat die Humboldt-Stiftung den mit bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Sofja Kovalevskaja- Preis an junge Forschertalente vergeben, die damit in einer frühen Phase ihrer Karriere Risikokapital für innovative Projekte erhalten.
- Prämierte Weltoffenheit: Sieben Universitäten gewinnen Welcome Centres-Wettbewerb
Die Universitäten Bielefeld, Erlangen-Nürnberg, Göttingen, Heidelberg, Köln sowie die Technischen Universitäten Chemnitz und München sind die Gewinner der dritten Runde des Welcome Centres-Wettbewerbs für weltoffene Universitäten in Deutschland, den die Humboldt-Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgeschrieben hatten.
- Zwanzig Jahre Bundeskanzler-Stipendium: Von der deutschen Einheit bis heute
Vor zwanzig Jahren, genau zur deutschen Wiedervereinigung, kamen die ersten Bundeskanzler-Stipendiaten der Alexander von Humboldt-Stiftung aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland.
- Konferenz „Aufbruch nach Europa?“
Der internationale Wettbewerb der Forschungsnationen wird immer intensiver. Die Antwort der Europäischen Union (EU) ist die Idee eines Europäischen Forschungsraums, in dem sich die europäischen Länder im engen Schulterschluss der weltweiten Konkurrenz stellen und in dem Brüssel seine Rolle als Förderer und Impulsgeber der Forschung ausbaut.
- 4. Forum zur Internationalisierung der Wissenschaft
Im Oktober 2010 fand im Collegium Hungaricum in Berlin auf Einladung des International Advisory Board (IAB) der Humboldt-Stiftung das 4. Forum zur Internationalisierung der Wissenschaft statt.
- Humboldtianer diskutieren in Hanoi und Kathmandu
Süd- und Südostasien sind aufstrebende Regionen mit großem wissenschaftlichem Potenzial, das durch systematische Vernetzung der Wissenschaftler in der Region besser genutzt werden kann und stärker zum Ausbau von Forschungskooperationen mit Deutschland genutzt werden sollte. Das sind die Kernaussagen von zwei interdisziplinären Tagungen der Humboldt-Stiftung, die im November in Vietnam und Nepal stattfanden und an denen je rund hundert Forscher teilnahmen.
- Nobelpreis für Chemie geht an einen Humboldtianer
Die Stiftung gratuliert Humboldt-Forschungspreisträger Ei-ichi Negishi zum Nobelpreis für Chemie 2010, den er zu gleichen Teilen gemeinsam mit dem Amerikaner Richard F. Heck und dem Japaner Akira Suzuki für die Verbindung von Kohlenstoffatomen zu komplexen Molekülen erhält.
Kosmos 95/2010
- Helmut Schwarz erhält Ehrendoktorwürde der ETH Zürich
Präsident der Humboldt-Stiftung wird ausgezeichnet für die Verwendung des Massenspektrometers als chemisches Laboratorium und die Etablierung der Organometallchemie in der Gasphase.
- Humboldtianer erhält Kyoto-Preis für Grundlagenforschung
Humboldt-Forschungsstipendiat László Lovász wird für besondere Verdienste um die Mathematik ausgezeichnet.
- Frühwald erhält Bundesverdienstkreuz
Wolfgang Frühwald, Ehrenpräsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, erhielt am 15. September 2010 in München das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens für seine langjährigen Verdienste um die Wissenschaft in Deutschland aus den Händen des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer.
- Neue Spitzenkräfte für die Wissenschaft in Deutschland
Fünf Spitzenwissenschaftler erhielten am 11. Mai 2010 die Auszeichnung als Alexander von Humboldt-Professoren.
- Enno Aufderheide ist neuer Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung
Der Vorstand der Alexander von Humboldt-Stiftung hat Enno Aufderheide zum neuen Generalsekretär der Stiftung bestellt. Er hat sein Amt am 1. Juli 2010 angetreten.
- Humboldt-Alumni-Preis 2010 vergeben
Aus Japan, Italien und Chile kommen die Ideen für die Netzwerkinitiativen, die mit dem Humboldt-Alumni-Preis 2010 ausgezeichnet worden sind.
- Max-Planck-Forschungspreis 2010 verliehen
Timothy Bromage vom New York University College of Dentistry und Michael Tomasello vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig wurden mit dem diesjährigen Max-Planck-Forschungspreis ausgezeichnet. Sie erhielten den mit insgesamt 1,5 Millionen Euro dotierten Preis für ihre herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Evolution des Menschen.
- Vertrauenswissenschaftler der Stiftung jetzt auch in Deutschland
Die Humboldt-Stiftung weitet das Netz ihrer bislang im Ausland aktiven Vertrauenswissenschaftler auf Deutschland aus.
- Humboldt-Stiftung koordiniert europaweites Mobilitätsprojekt
Seit Januar 2010 koordiniert die Alexander von Humboldt- Stiftung das mit 2,9 Millionen Euro ausgestattete EU-Projekt „EURAXESS T.O.P. – Enhancing the Outreach and Effectiveness of the EURAXESS Network Partners“.
- Reiche Dividende für Preisträger und Gastgeber
Die Humboldt-Stiftung hat ihre Forschungspreis-Programme evaluieren lassen. Hierfür wurde unter anderem eine schriftliche Befragung der Preisträgerinnen und Preisträger aus den Jahren 1986 bis 2006 durchgeführt, an der 540 Personen teilnahmen.
- Stiftung stärkt Wissenschaftskooperation mit Mexiko
Die Alexander von Humboldt-Stiftung und der mexikanische Nationale Rat für Wissenschaft und Technologie CONACYT haben in Mexiko eine stärkere Zusammenarbeit beschlossen.
Kosmos 94/2009
- Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften an zwei Humboldtianer
Den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2009 teilen sich die Reimar Lüst-Preisträgerin Elinor Ostrom und der Humboldt-Forschungspreisträger Oliver E. Williamson.
- Neues Stipendium für künftige Klimaschutzexperten in Entwicklungsländern
Die Humboldt-Stiftung vergibt künftig Internationale Klimaschutzstipendien an Nachwuchsführungskräfte aus Schwellenund Entwicklungsländern, die sich mit dem Klimawandel und Ressourcenschutz befassen, sei es in der Forschung, Wirtschaft oder Verwaltung.
- Humboldt-Preisträger Claudio Magris erhält wichtige deutsche Kulturauszeichnung
Humboldt-Forschungspreisträger Claudio Magris wurde im Oktober mit dem diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Die Laudatio hielt der Historiker Karl Schlögel, der selber schon Gastgeber von Humboldtianern war.
- Humboldt-Stiftung kooperiert mit Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“
Der Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ wird künftig mit der Alexander von Humboldt-Stiftung kooperieren, um internationale Forscher, die sich mit den Veränderungen der Ozeane beschäftigen, als Humboldt-Forschungsstipendiaten zu gewinnen.
- Zwei weitere Humboldt-Professoren ausgewählt
Die Humboldt-Stiftung hat im Oktober 2009 die letzten beiden Alexander von Humboldt-Professoren des Jahres ausgewählt. Der Anthropologe Thomas Blom Hansen und der Neurobiologe Joachim Herz erhalten den mit bis zu fünf Millionen Euro dotierten internationalen Preis für Forschung in Deutschland, der aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert wird.
- Humboldt-Kolloquium in Peking: Umweltforschung soll Topthema in China werden
Der Kampf gegen Umweltprobleme und den Klimawandel ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen der chinesischen Forschung. Das war die Botschaft des interdisziplinären Humboldt- Kolloquiums in Peking, zu dem sich im September 2009 rund 150 Forscheralumni der Alexander von Humboldt-Stiftung und Nachwuchswissenschaftler aus China sowie Experten aus Deutschland trafen.
- EU beteiligt sich an der Finanzierung von Humboldt-Stipendien
Die Europäische Union wird die Alexander von Humboldt-Stiftung in den kommenden vier Jahren mit insgesamt fünf Millionen Euro fördern und damit die Vergabe von zusätzlichen 25 Forschungsstipendien pro Jahr ermöglichen.
Kosmos 93/2009
- Humboldtianer zu Gast bei Bundespräsiden Köhler - Humboldt-Alumni-Preis erstmals vergeben
Über 600 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus 70 Ländern und aus den unterschiedlichsten Disziplinen begrüßte die Alexander von Humboldt-Stiftung zu ihrer Jahrestagung im Juni in Berlin. Die Wissenschaftler halten sich zurzeit als Humboldt-Forschungsstipendiaten oder -preisträger in Deutschland auf.
- Das Bundeskanzler-Stipendienprogramm auf dem Prüfstand
Jährlich vergibt die Humboldt-Stiftung je zehn Bundeskanzler-Stipendien an Nachwuchsführungskräfte aus den USA (seit 1990), der Russischen Föderation (seit 2002) und der Volksrepublik China (seit 2005). Das Institut für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT) an der Universität Bielefeld hat das Programm seit 2006 im Rahmen eines kontinuierlichen Qualitätssicherungsprozesses der Förderprogramme der Humboldt- Stiftung evaluiert.
- Schavan und Schwarz verliehen Alexander von Humboldt-Professuren
Bundesforschungsministerin Annette Schavan und der Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung Helmut Schwarz verliehen im Mai in Berlin die ersten acht Alexander von Humboldt-Professuren an die Preisträger. Die Auszeichnung ist mit 5 Millionen Euro der höchstdotierte internationale Preis für Forschung in Deutschland.
- Aufbruch mit Hindernissen
Forscher aus Nahost und Kollegen aus Deutschland diskutierten beim Humboldt-Kolloquium in Amman über regionale Forschungsperspektiven und die Zusammenarbeit mit Deutschland.

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