Newsletter 4/2008
Kurzzeitstipendium mit Langzeitwirkung - Förderprogramm für Gesellschaftswissenschaftler aus Lateinamerika
Bis zu sieben promovierte Forscher bevorzugt der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften aus Lateinamerika haben 2009 die Chance, mit einem Thyssen-Humboldt-Kurzzeitstipendium in Deutschland zu forschen. Der nächste Bewerbungsschluss ist der 30. April 2009.
Die Forschungsarbeiten in Deutschland sollen insgesamt sechs Monate dauern. Diese sollen aufgeteilt in zwei Aufenthalte jeweils innerhalb der vorlesungsfreien Zeit zwischen Dezember 2009 und März 2010 sowie zwischen Dezember 2010 und März 2011 absolviert werden. Besonders begrüßt werden Forschungsvorhaben zu folgenden vier Themenbereichen:
- Good governance und stabile Institutionen
- politische Verantwortlichkeit und Demokratisierung
- Entwicklungsprozesse in Lateinamerika und Europa: Fortschritte und Rückschritte
- Interkulturalität und Integration
Um die fachliche und regionale Vernetzung zu unterstützen, treffen sich alle Geförderten zusätzlich einmal jährlich jeweils im Januar zu einer interdisziplinären Tagung.
2008 erhielten insgesamt acht Bewerber ein Stipendium: Vier Männer und vier Frauen aus Brasilien, Chile, Mexiko und Argentinien bereichern Forschungseinrichtungen in Berlin, Potsdam, Konstanz, Köln und Augsburg.
Die Stipendien werden von der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Fritz Thyssen Stiftung gemeinsam finanziert.

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